Kultur ist zu üppig für das Flatratekorsett etc

Es hängt sich an der Kernfrage auf, was sei Kultur? Kultur kann und darf nicht definiert werden.

Gerade unser Volk mit seiner Geschichte sollte vor Schreck zusammen zucken bei dem Gedanken, dass eine wie auch immer geartete staatliche oder staatlich sanktionierte Stelle entscheidet, was kulturell wertvoll ist und was nicht.

Erik: Der Angriff auf das Internet
Dinge welche heute als Schwachsinn gelten, sind morgen möglicherweise Kult. Eine Flatrate ist zu kurz gedacht, ermöglicht lediglich der überholten Verwertungsindustrie weitere Einnahmequellen. Der einsame Poet bleibt brotlos. Die Innovation wird unterdrückt, weil man mit abgestandenen Werken Geld scheffeln kann.

Die “Contentmaffiaa” – wie sie liebevoll genannt wird – wird zurecht kritisiert, nur der Nutzer sollte sich auch an seine Nase fassen.
Wie gehen Konsumenten mit Kunst um?
Der Urheber muss neu gewichtet werden

Wird das Mäzenatentum wieder erblühen?

Tilla Pe hat einen sehr interessante Diskurs über die Vergütung und Kunstverstand (in Bezug auf die Fotografie) losgetreten: hier ist der Anfang.

gez. Herr Q.

PS: Einen Silberstreifen am Horizont liefern die Piraten, auch wenn ich mit Ihnen meine Differenzen habe, bergen sie die Möglichkeit einer Veränderung.

PPS: weil es thematisch passt.

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